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Unerwünschte Mails mit einem Spamfilter stoppen

Ist die eigene Mailadresse nun erstmal im Umlauf, hilft nur noch, das betroffene Postfach möglichst sauber zu halten. Spam verbraucht schließlich wertvollen Platz im Postfach und kann – gerade in Zeiten mobiler Datendienste wichtig – beim Abrufen richtig Geld kosten.

Die erste Stufe – die Filterung beim Mailprovider

Dass nur ein Bruchteil dieser überwiegend illegalen Werbung in den Email-Postfächern der Internetnutzer ankommt, verdanken wir vielfältigen Aussortierverfahren der Emailprovider mit sogenannten Spamfiltern.

Diese Programme sorgen bereits bei der Kommunikation der Emailserver untereinander - Emails werden ja von vielen Mailservern im Internet weitergereicht, bis sie ihr Ziel erreichen – dafür, dass eindeutig als Spam erkennbare Mails nicht weitergeleitet werden. So wird bei Mails, die von allseits bekannten und auf einer Blacklist stehenden Spammern stammen, bereits im Vorfeld die Annahme verweigert.

Oder, wenn gleich mehrere Tausend identischer Mails von einem Absender eingeliefert werden, wird die Weiterleitung gestoppt und die Mails werden verworfen.

Die inzwischen weit verbreitete Einführung solcher serverbasierten Filtersysteme bei den großen Email-Anbietern wie Yahoo, T-Online, GMX, AOL, web.de usw. sorgt jedenfalls dafür, dass der Höhepunkt der Spam-Welle mittlerweile schon überschritten wurde und bei den Email-Benutzern nur noch „relativ“ wenig Unerwünschtes ankommt.

Dieser „durchschlüpfende“ Anteil liegt nach dieser providerbasierten Filterung in der Größenordnung von etwa 15% des ursprünglich einprasselnden Mailaufkommens.

Die zweite Stufe – Filterung in der Mailanwendung

Der sich durchmogelnde Anteil an Spam wird in einer zweiten Stufe durch  mit Spamschutzmaßnahmen ausgerüsteten Mailprogrammen, wie die aktuellen Versionen von Microsoft Outlook, Microsoft Mail, dem Mozilla Thunderbird oder Apples Mailprogramm, weiter dezimiert. Selbst die häufig verwendeten Webmail-Applikationen, deren Oberfläche man mit dem Webbrowser bedient, enthalten einen einfachen Spamschutz.

Diese bestehen zwar üblicherweise aus nur recht rudimentären Filterfunktionen, die anhand von bestimmten, in der zu untersuchenden Mail vorkommenden Wörtern - z.B. „Viagra“ oder „Cialis“ – die Mail in erwünscht oder unerwünscht einstufen.

Aber sie helfen enorm beim Bewältigen der ankommenden Mails und sorgen für einen Komfortgewinn - Spam wird im Gegensatz zu den Zuständen vor einigen Jahren nicht mehr als extrem nerviges Problem wahrgenommen.